Montag, 3. Mai 2010

Neuss!

1
»Auf deutschem Boden darf nie wieder ein Joint ausgehen.«
2
»Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft.«
3
»Stell’ Dir vor es geht und keiner kriegt’s hin.«
4
»Heut’ mach ich mir kein Abendbrot, heut’ mach ich mir Gedanken.«

Freitag, 30. April 2010

wie es ist

"ein guru erklärt, dass ein wirklicher guru sein wissen nicht verkaufen, sondern nur teilen kann."

Freitag, 16. April 2010

Dienstag, 23. März 2010

Samstag, 20. März 2010

Nacht

Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte. Alles, was in dieses Wasser fällt
- die Blätter, die Insekten, die Federn der Vögel-, verwandelt sich in seinem
Bett zu Steinen, heißt es in einer Legende. Wenn ich mir doch das Herz aus
der Brust reißen und es in seinen Lauf werfen könnte, dann hätten der Schmerz
und die Sehnsucht ein Ende, und es gäbe keine Erinnerungen mehr.

Sonntag, 28. Februar 2010

Potlatch

Die bei einem Potlatch gereichten Geschenke konnten einen für die Verhältnisse des Gebers und dessen gesellschaftliches Umfeld enormen Wert erreichen. Es kam vor, dass die Erben eines ranghohen Verstorbenen ihr gesamtes ererbtes Wirtschaftsvermögen im Rahmen eines derartigen Festes hingaben, um ihrem Vorfahren ausreichend zu huldigen, in den Genuss seines Wohlwollens zu gelangen und in der spirituellen wie rituellen Wertschätzung ihrer Zeitgenossen einen ihrer Abstammung entsprechenden Rang einnehmen zu können. Für das soziale Gleichgewicht der indianischen Gesellschaft hatte dies zur Folge, dass es nur selten zu einer dauerhaften Häufung von Reichtümern in den Händen einzelner Personen oder Familienzweige kommen konnte.

Quelle: Wikipedia

Mittwoch, 24. Februar 2010

Einsicht

Der Wurstmann sagt, ich muss kein schlechtes Gewissen haben,
weil Nutztiere überhaupt nur dafür geboren werden.

Das ist doch schön. Bin froh, kein Nutzmensch zu sein.

Sonntag, 14. Februar 2010

Die Weisheit des Internets

Alles, was du loslässt, wird entweder durch etwas Besseres ersetzt oder geheilt zu dir zurückkehren.

Solange du eisern an einem Teil deines Lebens festhältst, der nicht mehr funktioniert,
kann kein Raum für Heilung entstehen. Wo immer du unglücklich bist, lass es los.
Wenn du an diesen Aspekten deines Lebens festhältst, weil du dich zum Beispiel angstvoll fragst:
"Was ist, wenn ich niemand anderen oder nichts Besseres finden kann?", so wird sich
die Situation nur weiter verschlimmern.

Öffne deine Arme und stelle dich der Problematik. Sei bereit.
Wie von allein wird das Problem verschwinden und durch etwas Besseres ersetzt oder
es kommt auf wundersame Weise zur Heilung.

Lass los..

ps: Du kannst ja trotzdem nebenbei traurige Johnny-Cash-Songs hören.

Dienstag, 2. Februar 2010

Dienstag, 19. Januar 2010

Heute ist der Tag der Begegnungen!

Sagte einer, den ich heute traf.

Sonntag, 17. Januar 2010

mitternacht

Manchmal ist die Transformation nicht berauschend oder treibend, sondern schmerzhaft, unvermeidlich.
Die Antworten drängen ins Bewußtsein. Was irgendwann richig war, muss nicht richtig bleiben.
Jede Entwickling zieht Konsequenzen nach sich.
Ich habe mir dieses Leben ausgesucht. (Habe ich das?)
Es geht anders! Irgendwie konnte ich mir das nicht vorstellen. Jetzt auf einmal weiß es auch mein Verstand.
Ich sehe klar: Kleinlich, ängstlich, hat viel zu verlieren. (all die guten Sachen)
Meine kostbare Zeit, sagte ich und wollte an die Lüge glauben.
Die größte Gefahr: dumm und selbstzufrieden dasitzen.
Bequemlichkeit behindert das Denken. Ich glaube viel. Das ist ja auch einfach.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Doch ihre Sterne kannst du nicht verschieben


Das Sonderbare und Wunderbare
Ist nicht imstande, ein Kind zu verwirren.
Weil Kinder wie Fliegen durch ihre Jahre
Schwirren. – Nicht wissend, wo sie sind.

Nur vor den angeblich wahren
Deutlichkeiten erschrickt ein Kind.

Das Kind muß lernen, muß bitter erfahren.
Weiß nicht, wozu das frommt.
Hört nur: Das muß so sein.

Und ein Schmerz nach dem andern kommt
In das schwebende Brüstchen hinein.
Bis das Brüstchen sich senkt
Und das Kind denkt.

Dienstag, 18. August 2009

M.E.

"Mit meiner lächerlichen, manchmal tragischen und immer inkonsequenten Erziehung erhielt ich das Geschenk erdrückender Unsicherheit."

Dienstag, 11. August 2009

Donnerstag, 6. August 2009

pornodarsteller sollten keine bücher schreiben!

unter dem baum an der kleinen liane lehnt ein grimmiger alter mit hasenzähnen.
ob er dich gesehen hat, will ich wissen. nein, sagt er. die war schon lange nicht mehr hier.
schon seit letztem sommer als überall die vögel verückt spielten und überall tannenzapfen
auf die köpfe der menschen fallen ließen.
ja, diese menschen. er lacht. dann nimmt er ein stück rinde und schiebt es sich unter die achseln.
wegen der fliegen, sagt er und gibt mir auch ein stück.

Samstag, 18. Juli 2009

Dienstag, 26. Mai 2009

yuuki

"In dem Gymnasium in unserer Nachbarstadt stand das schriftliche Abitur an. Im Fach Ethik stand auf dem Aufgabenblatt nur eine einzige Frage - 'Was ist Mut?' Einer der Schüler schrieb als Antwort lediglich die drei Worte 'Das ist Mut.' Er bekam die volle Punktzahl."

Donnerstag, 15. Januar 2009

Doppeleintrag


Beim Prokrastinieren macht man so ziemlich alles. Bloß nicht, was man soll.

eins zwei drei vorbei

Sonntag, 26. Oktober 2008

Neue Strategie

Wenn ich keine Lust zu etwas habe, werde ich ab jetzt die Zeit, die offenbar bis zum "richtigen Zeitpunkt" erst vergehen muss, genießen. Da dieses Phänomen auch nur bei für mich persönlich wichtigen Dinge auftritt, brauche ich mir zum Glück keine Sorgen über Erklärungsnöte gegenüber anderen machen.

Aufgrund des verminderten Anspruchs sinkt der durch Druck verursachte Stresspegel und zugleich verschwindet die Ursache meiner Versagensgedanken. Die anstehenden Aufgaben werden dadurch wohl kaum noch später (ja vielleicht sogar früher?) erledigt.