Mittwoch, 27. März 2013

anekdote in moll

Ein Schrei und plötzlich taumelten 3 von den Franzosen wie betäubt an Reginald vorbei.

"Woher?" fragte er und stutzte. Es schien ein Gedanke, der wie eine Rasierklinge so scharf, die Luft durchschnitt.

"Halleluja!" Es gibt sie noch die Helden von der Copacabana. Vielen Dank, das reicht jetzt!
Ein dicker Herr mit schlecht sitzendem 20er-Jahre-Anzug stand direkt vor ihm und tauchte seinen Zigarettenhalter in ein Glas mit einer bläulichen Flüssigkeit. Warte, flüsterte er. Wir haben so lange auf diesen Tag gewartet, das lassen wir uns nicht von ein paar ungehobelten Vieltatzien kaputtmachen.

Montag, 18. März 2013

DRONE

In der Vergangenheit war das Töten, z.B. in Kriegen, immer mit dem Verlust von Menschenleben verbunden. Aus Gründen der Menschlichkeit gibt es jetzt eine neue Technologie (von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) als "ethisch neutrale Waffe" bezeichnet), aber auch die ist mit Gefahren verbunden. Darauf möchte die Leipziger Filmgruppe Cinemabstruso mit dem Kurzspielfilm "DRONE" aus dem Jahr 2013 aufmerksam machen.

Freitag, 8. Februar 2013

INFP


Nachdenklicher Idealist

Sie vermitteln in ihren Beziehungen persönliche Wärme, auch wenn Sie die oft erst zeigen, wenn Sie einen Menschen sehr gut kennen. Immer wenn Sie von einer Sache ganz überzeugt sind, erfüllen Sie die damit verbundenen Aufgaben äußerst zuverlässig. Wenn Sie sich einer Aufgabe verschrieben haben, neigen Sie zum Perfektionismus. Deshalb liegen Ihnen solche Aufgaben, die persönliches Engagement und Anpassungsfähigkeit verlangen.

Sie sehen alles aus einer persönlichen Sicht, denn Maßstab sind für Sie Ihre eigenen Ideale. An Ihren Überzeugungen halten Sie leidenschaftlich fest und lassen sich nur durch Menschen, denen Sie sehr nahe sind beeinflussen. Obwohl Ihre inneren Normen und Ideale für Sie so grundsätzlich sind, finden Sie es schwierig, darüber zu reden.

Andererseits greifen Sie immer wieder neue Ideen auf, verstehen komplizierte Zusammenhänge und brauchen langfristige Ziele. Sie interessieren sich für Bücher und Sprachen und wenn Sie endlich Ihr ureigenstes Thema gefunden haben, können Sie genial und überzeugend sein. Dabei werden Sie nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig. Beratung, Unterrichtung, Literatur, Philosophie, Psychologie und Künste liegen Ihnen am meisten.

Über Ihre inneren Empfindungen sprechen Sie nur selten und schützen Ihre Verletzlichkeit mit reservierter Zurückhaltung. Sie haben keine Ambitionen, jemanden zu beeindrucken oder Macht auszuüben und schätzen Menschen, die sich die Zeit nehmen, Ihre Vorstellungen und Ziele zu verstehen. Sie sind bescheiden und neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen. Wenn Sie Ihre Ideale nicht umsetzen können, werden Sie leicht übersensibel und verletzlich. Sie verlieren dann Ihren Lebensmut und Ihr Selbstvertrauen.

Wenn es Ihnen nicht mehr reichen sollte, als tiefgründiger Denker in Ruhe gelassen zu werden, dann bemühen Sie sich darum, Ihr analytisches Denken weiterzuentwickeln. Das wird es Ihnen leichter machen zu erkennen, welche Weisheit in dem bekannten Spruch verborgen ist, nach dem der Teufel im (praktischen) Detail steckt.

http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/31/

Dienstag, 5. Februar 2013

Sneedronningen

Vor langer, langer Zeit erschuf ein Teufel einen Spiegel, der alles Schöne und Gute verzerrte und hässlich aussehen ließ. „Die schönste Landschaft sah wie gekochter Spinat aus.“ Das Böse trat darin gut hervor. Eines Tages jedoch fiel der Spiegel dem Teufel aus den Händen und zersprang in viele tausend Stücke, große und kleine, die, je nach Verwendung durch die Menschen, viel Ärger und Verwirrung stifteten. Trafen sie einen im Herzen, so wurde es so kalt wie Eis und trafen sie einen in die Augen, so sah er alles um sich herum nur noch hässlich und böse. So verteilten sich die Splitter des Zauberspiegels über die ganze Welt.

Für die Nachbarskinder Kay und Gerda gibt es im Sommer nichts Schöneres, als unter dem Rosenbusch eines Pflanzkastens, der auf der überaus großen gemeinsamen Dachrinne zweier städtischer Häuser steht, zu spielen und zu träumen. Da wird Kay von Splittern des Zauberspiegels getroffen: Ein Splitter trifft sein Herz, das sich in einen Eisklumpen verwandelt. Ein anderer Splitter gerät ihm ins Auge und er findet das Schöne nur noch hässlich.

über die kosten von atomstrom

endlagerung: ca. 1,76euro je produzierter kWh, berechnet unter der annahme, dass überhaupt eine lösung (derzeit gibt es noch keine) gefunden wird und gerechnet auf 30.000 jahre - dann ist immer noch die hälfte des radioaktiven materials vorhanden.

haftpflichtversicherung: ca. 4euro je produzierter kWh berechnet von forschern in zusammenarbeit mit versicherungsunternehmen. jeder verantwortungsvolle betrieb hat eine betriebshaftpflicht - atomkraftwerke nicht. die folgeschäden werden von der allgemeinheit gedeckt.

Montag, 21. Januar 2013

“How to Write a Novel: The Snowflake Method”

by Randy Ingermanson

But before you start writing, you need to get organized. You need to put all those wonderful ideas down on paper in a form you can use. Why? Because your memory is fallible, and your creativity has probably left a lot of holes in your story -- holes you need to fill in before you start writing your novel. You need a design document. And you need to produce it using a process that doesn't kill your desire to actually write the story. Here is my ten-step process for writing a design document. I use this process for writing my novels, and I hope it will help you.

Step 1) Take an hour and write a one-sentence summary of your novel. Something like this: "A rogue physicist travels back in time to kill the apostle Paul." (This is the summary for my first novel, Transgression.) The sentence will serve you forever as a ten-second selling tool. This is the big picture, the analog of that big starting triangle in the snowflake picture.

When you later write your book proposal, this sentence should appear very early in the proposal. It's the hook that will sell your book to your editor, to your committee, to the sales force, to bookstore owners, and ultimately to readers. So make the best one you can!

Some hints on what makes a good sentence:

    - Shorter is better. Try for fewer than 15 words.
    - No character names, please! Better to say "a handicapped trapeze artist" than "Jane Doe".
    - Tie together the big picture and the personal picture. Which character has the most to lose in this story?
       Now tell me what he or she wants to win.
    - Read the one-line blurbs on the New York Times Bestseller list to learn how to do this.
      Writing a  one-sentence description is an art form.

Step 2) Take another hour and expand that sentence to a full paragraph describing the story setup, major disasters, and ending of the novel. This is the analog of the second stage of the snowflake. I like to structure a story as "three disasters plus an ending". Each of the disasters takes a quarter of the book to develop and the ending takes the final quarter. I don't know if this is the ideal structure, it's just my personal taste.

If you believe in the Three-Act structure, then the first disaster corresponds to the end of Act 1. The second disaster is the mid-point of Act 2. The third disaster is the end of Act 2, and forces Act 3 which wraps things up. It is OK to have the first disaster be caused by external circumstances, but I think that the second and third disasters should be caused by the protagonist's attempts to "fix things". Things just get worse and worse.

You can also use this paragraph in your proposal. Ideally, your paragraph will have about five sentences. One sentence to give me the backdrop and story setup. Then one sentence each for your three disasters. Then one more sentence to tell the ending. If this sounds suspiciously like back-cover copy, it's because . . . that's what it is and that's where it's going to appear someday.

Step 3) The above gives you a high-level view of your novel. Now you need something similar for the storylines of each of your characters. Characters are the most important part of any novel, and the time you invest in designing them up front will pay off ten-fold when you start writing. For each of your major characters, take an hour and write a one-page summary sheet that tells:

    - The character's name
    - A one-sentence summary of the character's storyline
    - The character's motivation (what does he/she want abstractly?)
    - The character's goal (what does he/she want concretely?)
    - The character's conflict (what prevents him/her from reaching this goal?)
    - The character's epiphany (what will he/she learn, how will he/she change?
    - A one-paragraph summary of the character's storyline

An important point: You may find that you need to go back and revise your one-sentence summary and/or your one-paragraph summary. Go ahead! This is good--it means your characters are teaching you things about your story. It's always okay at any stage of the design process to go back and revise earlier stages. In fact, it's not just okay--it's inevitable. And it's good. Any revisions you make now are revisions you won't need to make later on to a clunky 400 page manuscript.

Another important point: It doesn't have to be perfect. The purpose of each step in the design process is to advance you to the next step. Keep your forward momentum! You can always come back later and fix it when you understand the story better. You will do this too, unless you're a lot smarter than I am.

Step 4) By this stage, you should have a good idea of the large-scale structure of your novel, and you have only spent a day or two. Well, truthfully, you may have spent as much as a week, but it doesn't matter. If the story is broken, you know it now, rather than after investing 500 hours in a rambling first draft. So now just keep growing the story. Take several hours and expand each sentence of your summary paragraph into a full paragraph. All but the last paragraph should end in a disaster. The final paragraph should tell how the book ends.

This is a lot of fun, and at the end of the exercise, you have a pretty decent one-page skeleton of your novel. It's okay if you can't get it all onto one single-spaced page. What matters is that you are growing the ideas that will go into your story. You are expanding the conflict. You should now have a synopsis suitable for a proposal, although there is a better alternative for proposals . . .

Step 5) Take a day or two and write up a one-page description of each major character and a half-page description of the other important characters. These "character synopses" should tell the story from the point of view of each character. As always, feel free to cycle back to the earlier steps and make revisions as you learn cool stuff about your characters. I usually enjoy this step the most and lately, I have been putting the resulting "character synopses" into my proposals instead of a plot-based synopsis. Editors love character synopses, because editors love character-based fiction.

Step 6) By now, you have a solid story and several story-threads, one for each character. Now take a week and expand the one-page plot synopsis of the novel to a four-page synopsis. Basically, you will again be expanding each paragraph from step (4) into a full page. This is a lot of fun, because you are figuring out the high-level logic of the story and making strategic decisions. Here, you will definitely want to cycle back and fix things in the earlier steps as you gain insight into the story and new ideas whack you in the face.

Step 7) Take another week and expand your character descriptions into full-fledged character charts detailing everything there is to know about each character. The standard stuff such as birthdate, description, history, motivation, goal, etc. Most importantly, how will this character change by the end of the novel? This is an expansion of your work in step (3), and it will teach you a lot about your characters. You will probably go back and revise steps (1-6) as your characters become "real" to you and begin making petulant demands on the story. This is good -- great fiction is character-driven. Take as much time as you need to do this, because you're just saving time downstream. When you have finished this process, (and it may take a full month of solid effort to get here), you have most of what you need to write a proposal. If you are a published novelist, then you can write a proposal now and sell your novel before you write it. If you're not yet published, then you'll need to write your entire novel first before you can sell it. No, that's not fair, but life isn't fair and the world of fiction writing is especially unfair.

Step 8) You may or may not take a hiatus here, waiting for the book to sell. At some point, you've got to actually write the novel. Before you do that, there are a couple of things you can do to make that traumatic first draft easier. The first thing to do is to take that four-page synopsis and make a list of all the scenes that you'll need to turn the story into a novel. And the easiest way to make that list is . . . with a spreadsheet.

For some reason, this is scary to a lot of writers. Oh the horror. Deal with it. You learned to use a word-processor. Spreadsheets are easier. You need to make a list of scenes, and spreadsheets were invented for making lists. If you need some tutoring, buy a book. There are a thousand out there, and one of them will work for you. It should take you less than a day to learn the itty bit you need. It'll be the most valuable day you ever spent. Do it.

Make a spreadsheet detailing the scenes that emerge from your four-page plot outline. Make just one line for each scene. In one column, list the POV character. In another (wide) column, tell what happens. If you want to get fancy, add more columns that tell you how many pages you expect to write for the scene. A spreadsheet is ideal, because you can see the whole storyline at a glance, and it's easy to move scenes around to reorder things.

My spreadsheets usually wind up being over 100 lines long, one line for each scene of the novel. As I develop the story, I make new versions of my story spreadsheet. This is incredibly valuable for analyzing a story. It can take a week to make a good spreadsheet. When you are done, you can add a new column for chapter numbers and assign a chapter to each scene.

Step 9) (Optional. I don't do this step anymore.) Switch back to your word processor and begin writing a narrative description of the story. Take each line of the spreadsheet and expand it to a multi-paragraph description of the scene. Put in any cool lines of dialogue you think of, and sketch out the essential conflict of that scene. If there's no conflict, you'll know it here and you should either add conflict or scrub the scene.

I used to write either one or two pages per chapter, and I started each chapter on a new page. Then I just printed it all out and put it in a loose-leaf notebook, so I could easily swap chapters around later or revise chapters without messing up the others. This process usually took me a week and the end result was a massive 50-page printed document that I would revise in red ink as I wrote the first draft. All my good ideas when I woke up in the morning got hand-written in the margins of this document. This, by the way, is a rather painless way of writing that dreaded detailed synopsis that all writers seem to hate. But it's actually fun to develop, if you have done steps (1) through (8) first. When I did this step, I never showed this synopsis to anyone, least of all to an editor -- it was for me alone. I liked to think of it as the prototype first draft. Imagine writing a first draft in a week! Yes, you can do it and it's well worth the time. But I'll be honest, I don't feel like I need this step anymore, so I don't do it now.

Step 10) At this point, just sit down and start pounding out the real first draft of the novel. You will be astounded at how fast the story flies out of your fingers at this stage. I have seen writers triple their fiction writing speed overnight, while producing better quality first drafts than they usually produce on a third draft.

You might think that all the creativity is chewed out of the story by this time. Well, no, not unless you overdid your analysis when you wrote your Snowflake. This is supposed to be the fun part, because there are many small-scale logic problems to work out here. How does Hero get out of that tree surrounded by alligators and rescue Heroine who's in the burning rowboat? This is the time to figure it out! But it's fun because you already know that the large-scale structure of the novel works. So you only have to solve a limited set of problems, and so you can write relatively fast.

This stage is incredibly fun and exciting. I have heard many fiction writers complain about how hard the first draft is. Invariably, that's because they have no clue what's coming next. Good grief! Life is too short to write like that! There is no reason to spend 500 hours writing a wandering first draft of your novel when you can write a solid one in 150. Counting the 100 hours it takes to do the design documents, you come out way ahead in time.

About midway through a first draft, I usually take a breather and fix all the broken parts of my design documents. Yes, the design documents are not perfect. That's okay. The design documents are not fixed in concrete, they are a living set of documents that grows as you develop your novel. If you are doing your job right, at the end of the first draft you will laugh at what an amateurish piece of junk your original design documents were. And you'll be thrilled at how deep your story has become.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Max D. sein Tee

Max D. sein Rezept für gesunden Vitaltee mit Ingwer und Minze:
Auf 10 Liter je 10 getrocknete Aprikosen, Datteln, Feigen und eine Wurzel Ingwer aufkochen. Dann den
Saft von je 3 Orangen, Zitronen, Limetten und Grapefruits hinzugeben und nicht mehr kochen lassen. Anschließend kommen noch 10 Beutel Schwarzer Tee hinein und nen ganzer Bund Minze.
Das Ganze mit Honig abschmecken.

Montag, 31. Dezember 2012

Also sprach die Richterin

alles wird gut, wenn unser mut,
nicht glaubt an den krieg,
denn dann besiegt
die liebe das wutgerüst,
geküsst vom sudgerüsst
der musik, aus 1000 und 1er nacht.
gut nacht

Freitag, 28. Dezember 2012

Die 14 Übungen der Achtsamkeit von Thich Nhat Hanh

Die erste Übung: Offenheit
Im Bewusstsein des Leides, das durch Fanatismus und Intoleranz entsteht, sind wir entschlossen, keine Lehrmeinungen, Theorien oder Ideologien, einschließlich der buddhistischen, zu vergöttern und diesen nicht anzuhaften. Buddhistische Lehren sind Hilfsmittel, die es uns ermöglichen, durch tiefes Schauen Verstehen und Mitgefühl zu entwickeln. Sie sind keine Dogmen, für die gekämpft, getötet oder gestorben werden sollte.

Die zweite Übung: Nicht-Haften an Einsichten
Im Bewusstsein des Leides, das durch Anhaften an Ansichten und falschen Wahrnehmungen entsteht, sind wir entschlossen, Engstirnigkeit zu vermeiden und uns nicht an unsere gegenwärtigen Ansichten zu binden. Wir wollen das Nicht-Anhaften an Ansichten üben, um für die Einsichten und Erfahrungen anderer offen zu sein. Wir sind uns bewusst, dass unser derzeitiges Wissen keine unveränderliche, absolute Wahrheit ist. Da sich Wahrheit nur im Leben selbst findet, wollen wir in jedem Augenblick das Leben in uns und um uns herum achtsam wahrnehmen und bereit sein, ein Leben lang zu lernen.

Die dritte Übung: Freiheit des Denkens
Im Bewusstsein des Leides, das durch das Aufzwingen von Meinungen entsteht, sind wir entschlossen, niemandem - auch nicht Kindern - unsere Meinungen aufzunötigen, weder durch Autorität, Drohung, Geld, Propaganda noch Indoktrination. Wir wollen das Recht anderer respektieren, anders zu sein und selbst zu wählen, an was sie glauben und wofür sie sich entscheiden. Wir wollen jedoch anderen in anteilnehmendem Gespräch helfen, Fanatismus und Engstirnigkeit zu überwinden.

Die vierte Übung: Bewusstheit für das Leiden
Im Bewusstsein, dass es uns helfen kann, Mitgefühl zu entwickeln und Wege zur Überwindung des Leidens zu finden, wenn wir tief in die Natur des Leidens schauen, sind wir entschlossen, dem Leiden nicht aus dem Weg zu gehen oder die Augen davor zu verschließen. Wir verpflichten uns, Kontakt mit denen zu suchen, die leiden. Auf diese Weise erlangen wir tiefes Verständnis für ihre Situation und verhelfen ihnen dazu, ihr Leiden in Mitgefühl, Frieden und Freude zu verwandeln.

Die fünfte Übung: Gesund und einfach leben
Im Bewusstsein, dass wahres Glück in Frieden, Festigkeit, Freiheit und Mitgefühl wurzelt, nicht aber in Reichtum und Ruhm, sind wir entschlossen, unser Leben nicht auf Ruhm, Profit, Reichtum oder sinnliches Vergnügen auszurichten und auch keine Reichtümer anzuhäufen, solange Millionen hungern und sterben. Wir verpflichten uns, ein einfaches Leben zu führen und unsere Zeit, Energie und materiellen Mittel mit denen zu teilen, die in Not sind. Wir üben uns, achtsam zu essen, zu trinken und zu konsumieren und auf Alkohol, Drogen und andere Mittel zu verzichten, die uns und unserer Gesellschaft körperlich und geistig schaden können.

Die sechste Übung: Mit Ärger umgehen
Im Bewusstsein des Leides, das durch Hass und Ärger entsteht, sind wir entschlossen, die Energie des aufsteigenden Ärgers achtsam wahrzunehmen, um seine in den Tiefen unseres Bewusstseins liegenden Samen zu erkennen und zu verwandeln. Wenn Ärger in uns aufkommt, wollen wir nichts tun oder sagen, sondern achtsames Atmen und achtsames Gehen praktizieren und ihn annehmen, ihn mit unserer Achtsamkeit umarmen und tief in ihn hineinschauen. Wir wollen lernen, diejenigen, die wir für die Verursacher unseres Ärgers halten, mit mitfühlenden Augen zu sehen.

Die siebte Übung: Glücklich im gegenwärtigen Moment verweilen
Im Bewusstsein, dass Leben nur im gegenwärtigen Augenblick stattfindet und dass es nur im Hier und Jetzt möglich ist, glücklich zu leben, verpflichten wir uns zu der Übung, jeden Augenblick des täglichen Lebens in tiefer Bewusstheit zu leben. Wir wollen versuchen, uns nicht in Zerstreuungen oder im Bedauern über die Vergangenheit oder in Sorgen über die Zukunft zu verlieren. Wir wollen uns in der Gegenwart nicht von Begehrlichkeiten, Ärger oder Eifersucht gefangennehmen lassen. Wir wollen achtsames Atmen üben, um zu dem zurückzukommen, was im gegenwärtigen Augenblick geschieht. Wir sind entschlossen, die Kunst des achtsamen Lebens zu erlernen, indem wir die wunderbaren, erfrischenden und heilenden Kräfte berühren, die wir in und um uns herum vorfinden. Indem wir den Samen der Freude, des Friedens, der Liebe und des Verstehens in uns Nahrung geben, fördern wir den Prozess der Transformation und Heilung in unserem Bewusstsein.

Die achte Übung: Gemeinschaft und Kommunikation
Im Bewusstsein, dass ein Mangel an Kommunikation stets Trennung bewirkt und Leiden schafft, verpflichten wir uns, mitfühlendes Zuhören und liebevolle Rede zu üben. Wir wollen lernen, tief zuzuhören, ohne zu bewerten oder zu reagieren, und wir wollen es unterlassen, Worte zu äußern, die Zwietracht säen oder zu einem Bruch in der Gemeinschaft führen können. Wir wollen keine Anstrengung scheuen, um die Kommunikation aufrechtzuerhalten, zu versöhnen und Konflikte zu lösen, so klein sie auch sein mögen.

Die neunte Übung: Wahrhafte und rechte Rede
Im Bewusstsein, dass Worte sowohl Leid als auch Glück hervorrufen können, wollen wir wahrhaftig und aufbauend reden lernen und nur so sprechen, dass Hoffnung und Vertrauen geweckt werden. Wir sind entschlossen, nichts Unwahres zu sagen, weder aus Eigeninteresse, noch um andere zu beeindrucken. Wir wollen keine Nachrichten verbreiten, für deren Wahrheitsgehalt wir uns nicht verbürgen können und wir wollen nichts kritisieren oder missbilligen, worüber wir selber nichts Genaues wissen. Wir wollen unser Bestes tun, Unrecht beim Namen zu nennen, selbst dann, wenn wir dadurch unsere eigene Sicherheit gefährden.

Die zehnte Übung: Die Sangha schützen
Im Bewusstsein, dass die Übung des Verstehens und Mitfühlens Sinn und Ziel einer Sangha ist, sind wir entschlossen, die Gemeinschaft weder zum Zwecke persönlichen Vorteils oder Gewinns zu benutzen, noch sie in ein politisches Instrument zu verwandeln. Eine spirituelle Gemeinschaft sollte jedoch deutlich Stellung beziehen gegen Unterdrückung und Unrecht und sollte bemüht sein, entsprechende Zustände zu verändern, ohne sich in parteiliche Konflikte verstricken zu lassen.

Die elfte Übung: Rechter Lebenserwerb
Im Bewusstsein, dass unserer Umwelt und Gesellschaft Gewalt und großes Unrecht angetan worden ist, sind wir entschlossen, in unserem Lebenserwerb den Menschen und der Natur nicht zu schaden. Wir wollen unser Bestes tun und eine Lebensweise wählen, die dazu beiträgt, unser Ideal von Verstehen und Mitgefühl zu verwirklichen. In Kenntnis der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Wirklichkeiten unserer Welt wollen wir uns als Konsumentinnen und Konsumenten und Bürgerinnen und Bürger verantwortungsbewusst verhalten und nicht in Unternehmen investieren, die andere ihrer Lebensmöglichkeiten berauben.

Die zwölfte Übung: Ehrfurcht vor dem Leben
Im Bewusstsein, dass Kriege und Konflikte großes Leid verursachen, sind wir entschlossen, in unserem täglichen Leben Gewaltlosigkeit, Verstehen und Mitgefühl zu entwickeln. Wir wollen innerhalb von Familie, Gesellschaft und Staat und in der Welt zur Erziehung zum Frieden beitragen, bei Streitigkeiten in Achtsamkeit vermittelnd eingreifen und Versöhnung fördern. Wir sind entschlossen, nicht zu töten und es nicht zuzulassen, dass andere töten. Zusammen mit unserer Sangha wollen wir uns in tiefem Schauen üben, um bessere Wege zum Schutz des Lebens und zur Verhinderung von Kriegen zu finden.

Die dreizehnte Übung: Freigiebigkeit
Im Bewusstsein, dass durch Ausbeutung, soziale Ungerechtigkeit, Diebstahl und Unterdrückung Leiden entsteht, verpflichten wir uns, liebende Güte zu pflegen und Wege zu beschreiten, die zum Wohlergehen von Menschen, Tieren, Pflanzen und Ökosystemen beitragen. Wir wollen Freigebigkeit praktizieren, indem wir unsere Zeit, Energie und materiellen Mittel mit denen teilen, die in Not sind. Wir sind entschlossen, nicht zu stehlen und nichts zu besitzen, was anderen zusteht. Wir wollen das Eigentum anderer achten und werden andere davon abhalten, sich am menschlichen Leiden und am Leiden anderer Wesen zu bereichern.

Die vierzehnte Übung: Rechte Lebensführung
Für Männer und Frauen, die nicht Mönche oder Nonnen sind: Im Bewusstsein, dass sexuelle Beziehungen, die durch Begierde ausgelöst werden, das Gefühl der Einsamkeit nicht zum Schwinden bringen können, sondern noch mehr Leiden, Frustration und Einsamkeit hervorrufen, sind wir entschlossen, ohne gegenseitiges Verstehen, ohne Liebe und ohne eine langfristige und verpflichtende Bindung keine sexuelle Beziehung einzugehen. Wir sind uns bewusst, dass sexuelle Beziehungen die Ursache für zukünftiges Leid sein können. Wir wissen, dass wir unsere eigenen und die Rechte und Verpflichtungen anderer respektieren müssen, wenn wir unser eigenes und das Glück anderer bewahren wollen. Wir wollen alles tun, was in unserer Macht steht, um Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen und um zu verhindern, dass Paare und Familien durch sexuelles Fehlverhalten entzweit werden. Wir wollen unseren Körper rücksichtsvoll behandeln und unsere Lebensenergien (die sexuelle, den Atem, den Geist) der Verwirklichung unseres Bodhisattva-Ideals widmen. Wir wollen uns der Verantwortung voll bewusst sein, neues Leben in die Welt zu setzen, und wir wollen die Welt, in die wir neue Wesen setzen, zum Gegenstand unserer Meditation machen.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Ratatouille

Einige Gedanken zu einem der schönsten Filme der vergangenen Jahre.

Er demonstriert überdeutlich die unabschätzbaren Vorteile der Wahrheit. Selbst wenn du denkst, es ist total verrückt und wird alles zerstören, das Leben, die Liebe, jeder wird sich abwenden, der Ruf ist zeitlebens ruiniert, so ist und bleibt es doch die Wahrheit und alles, was mit ihr besteht, ist absolut echt und ohne Einschränkungen zu uns passend.

Aus einer Lüge entstehen naturgemäß weitere. Erst belügt man andere, am Ende sich selbst. Will ich für etwas oder als jemand bewundert oder geliebt werden, das oder der ich gar nicht bin?
Ist diese Lüge auch noch so angenehm und mit Vorteilen behaftet, so stillt es doch die Bedürfnisse einer anderen, ausgedachten Person, nicht aber meine.

Das ganze Leben mutiert zu einer Lüge oder anders ausgedrückt, zu einer Illusion.

Ich habe gelogen und die Wahrheit gesagt. Letzteres habe ich in meinem ganzen Leben noch nie bereut, nur manchmal habe ich damit zu lange gewartet.

Das Ergebnis ist immer ausnahmslos echt, die damit verbundenen Gefühle sind echt und ich kenne nichts, womit dieses reale Glück auch nur ansatzweise vergleichbar wäre.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Montag, 17. September 2012

Gesunde Milch?


"Die Milch-Lüge" (Doku, 45min)




Weiterführende Informationen:

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/01/Milch.xml

http://www.peta.de/milch

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch.html

Welt der Wunder - Milch macht krank:
http://youtu.be/Z7M-3X7Q9Uc

Samstag, 4. August 2012

nachtrag


Schlaf nun fein, mein kleiner Engel..


Montag, 30. Juli 2012

Donnerstag, 12. Juli 2012

Gedanken, mein innerer Spiegel


Wenn ich einen Menschen liebe, verurteile ich ihn nicht für das, was er tut.
Sanft und liebevoll beobachte ich

und freue mich aufrichtig, wenn es meiner Liebe gut geht.
Denn das ist die höchste Erfüllung - die Geliebten im Glück zu sehen.

Sollte das mit mir nicht möglich sein, trete ich zurück
und gebe sie frei.

Dienstag, 5. Juni 2012

Die Methode


Diese Liste ist geeignet, um andere erfolgreich zu drangsalieren.
Die größtmögliche Wirkung dieser Techniken entfaltet sich natürlicherweise
in persönlichen Gesprächen mit einem Partner.


Schweigen, wenn der andere etwas fragt.
Reden, wenn der andere etwas sagt.

Immer instinktiv wissen, was der andere sagen will.

Wenn man weiss, was der andere sagen will, am besten direkt unterbrechen.
Dabei möglichst viele Vermutungen aufstellen.

Je absurder eine Vermutung, umso eher ist sie wahr.
Bei Wahrheiten sofort entsprechend reagieren, nur in Ausnahmefällen nochmal nachfragen.

Eigene Fragen dann aber so stellen, als wären es Feststellungen. Diese sollten dabei möglichst das
Gegenteil dessen, was der andere sagen wollte, zum Ausdruck bringen.

Fragen des anderen am besten ignorieren und etwas ganz anderes erzählen.

Aus Prinzip jeder Bitte mit einer Gegenforderung begegnen.

Auf etwas, was der andere nicht will, solange bestehen, bis der sich dazu bereit erklärt.
Dann gekränkt ablehnen, weil der andere es ja eh nicht will.

Mit etwas X-Beliebigen unzufrieden sein.

Bei Unzufriedenheit etwas Gemeines tun oder solange schnauzen bis der andere die Geduld verliert und auch schnauzt. Dann entsetzt darauf reagieren.

Wenn "das Gespräch" dem anderen irgendwann sinnlos erscheint und er schweigt, die eigenen Fragen ausdauernd wiederholen.

Grundsätzlich radikal verallgemeinern: Das interessiert dich also nicht. Interessiert dich überhaupt noch etwas?

Alternativ zum Unterbrechen des anderen, kann auch mit verschränkten Armen laut ausgeatmet werden.
Das ist subtiler, dafür jedoch nicht weniger effektiv.

Besonders in wichtigen Gesprächen möglichst schnell, leise und undeutlich sprechen.
Erst nach mehrfachen Bitten einmal kurz lauter oder deutlich sprechen, dann aber gleich wieder flüstern und nuscheln.

Freitag, 18. Mai 2012

Tausche Vergangenheit für Gegenwart, Teil 4



Das Gesetz der Leere

Denk mal nach...

...ob du dir angewöhnt hast, nutzlose Dinge zu sammeln, weil du sie, vielleicht ja eines Tages, mal brauchen könntest?
...ob du dir angewöhnt hast, Geld anzuhäufen, aber nicht auszugeben, weil du es vielleicht irgendwann in der Zukunft brauchen wirst?
...ob du dir angewöhnt hast, Kleidung, Schuhe, Möbel, Geräte und andere Haushaltsgegenstände zu lagern, obwohl du sie schon lange nicht mehr benutzt hast?
...ob du dir tief in deinem Inneren angewöhnt hast, an Vorwürfen, Groll, Traurigkeit, Angst und dergleichen, festzuhalten?
Tu es nicht. Du handelst gegen dein Wachstum!

Es ist wichtig, Raum zu schaffen, eine Lücke, um neuen Dingen zu erlauben, in dein Leben zu kommen.
Es ist wichtig, dass du alle nutzlosen Dinge in deinem Leben und in dir selbst loslässt, um Wachstum und Wohlstand annehmen zu können.
Die Kraft dieser Leere ist jene, die alle deine Wünsche aufnimmt und anzieht.
Solang du dich an alte, nutzlose Gefühle klammerst, materiell oder emotional, wird kein Raum sein für neue Möglichkeiten.
Dinge müssen fließen.
Reinige deine Schränke, deine Garderoben, deinen Arbeitsbereich, die Garage...
Gib weg, was du nicht mehr benutzt....

Die Angewohnheit alles Nutzlose behalten zu wollen, fesselt dein Leben.
Es sind nicht die Gegenstände die du behälst, die dein Leben stagnieren lassen. Es ist die Einstellung zum "Behalten" an sich.
Wenn wir festhalten, sind wir im Wollen, im Mangel.
Wir glauben, dass es morgen fehlen könnte, und dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, unsere Bedürfnisse zu stillen.
Mit dieser Idee sendest du zwei Botschaften an dein Gehirn und dein Leben:
Dass du dem Morgen nicht vertraust.
Und du denkst, dass das Neue und das Bessere nicht für dich gedacht sind.
Deshalb heiterst du dich selbst damit auf, was du alles an Altem und Nutzlosem gesammelt hast.

Werde los, was seine Farben und seine Helligkeit verloren hat.
Lass das Neue in dein Heim kommen...
...und in dich selbst. Aus diesem Grunde, nachdem du das hier gelesen hast...
Behalte es nicht...
Lass es fließen...
Möge Wachstum und Friede dich bald erreichen.
Amen.

(Text: "The Principle of emptiness" by Joseph Newton)

Montag, 26. März 2012

Fuzzi-Logik und Pantüffel

Wieder habe ich großes Stück Freiheit gewonnen. Die Zahl derer, deren Geburtstage mir ganz gewaltig über den Buckel rutschen können, hat sich erfreulich vergrößert. Und das in Zeiten, in denen manche nonstop-connected durchs "Leben" stiefeln. Ich lächle über alle diese Leute mit ihren hochmodernen Ablenkungsprodukten, die irgendwann mal sehr allein und verballhornt in ihrem Kämmerlein sitzen und darüber grübeln, was das für ein komisches Gefühl ist, wenn sich niemand für sie interessiert. Dabei ist es nur das Resultat ihrer eigenen Ignoranz. Oder sollte ich es mit Reizüberflutung betiteln? Nein, denn wie die meisten Probleme ist auch dieses hausgemacht. Ade ihr Liberalen, hallo Freiheit!
Dann gratuliert euch in Zukunft selbst, ihr nutzlosen Honks, meine Freunde waren bei mir.

Freitag, 23. März 2012

Charlize Theron sagt: Man hat nie alles unter Kontrolle. Sobald man sich das einbildet, tritt einem das Schicksal in den Arsch.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Terengganu Blues

Königin Elizabeth II. hat keinen eigenen Pass. Es reicht, wenn sie ihre eigene Identität mündlich bestätigt. Der Großvater von Karl-Theodor zu Guttenberg hat vor vielen Jahren ein Buch veröffentlicht, mit dem Titel "Fußnoten". Wer bei YouTube beim Video-Schauen eine Pause macht und dann auf seiner Tastatur gleichzeitig die Pfeiltasten "oben" und "rechts" drückt, kann "Snake" spielen. Pinguine scheiden ihren Kot mit einem Druck von 600 Millibar aus. Damit können die tierischen Frackträger ungefähr 40 Zentimeter weit schießen. Ursprünglich sollte Pac-Man "Puck-Man" heißen. Doch befürchteten die Hersteller eine Verschandelung des Namens auf den Spieleautomaten. Ein Autofahrer fährt die Strecke von München nach Berlin mit dem Auto entlang, hält irgendwann einmal auf der Stecke an und legt ein 2 Euro Stück auf die Straße. Ein zweiter Fahrer fährt danach die selbe Strecke und hält per Zufall ebenfalls irgendwo auf der Strecke an. Die Wahrscheinlichkeit, dass der zweite Fahrer an der selben Stelle gehalten hat, an der der erste Fahrer das 2 Euro Stück platziert hat ist in etwa so groß, wie den Checkpot im Lotto zu knacken. Wenn eine Statue einer Person auf einem Pferd nur auf den Hinterbeinen steht, starb diese Person in der Schlacht, hat das Pferd ein Vorderbein erhoben, starb die Person an den Folgen einer Verwundung in einer Schlacht. Hat das Pferd alle vier Hufe auf der Erde, starb der Reiter eines natürlichen Todes. 90 Prozent aller Fälle von "Mann über Bord", sind Männer die betrunken vom Heck pinkeln und dabei von Bord fallen. Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs. Jährlich sterben zehn Mal so viele Touristen durch herabfallende Kokosnüsse als durch Hai-Angriffe. Eine Kokosnuss wiegt bis zu vier Kilogramm. Bei einer Fallhöhe von 25 Metern erreicht sie eine Geschwindigkeit von 80 Km/h und bringt die Schlagkraft von einer Tonne Gewicht auf die Waage. Wer eine Briefmarke anleckt, nimmt man etwa eine Viertelkalorie zu sich.

Freitag, 20. Januar 2012

Tausche Vergangenheit für Gegenwart, Teil 3

Wir sammeln Erfahrungen, Eindrücke, Informationen oder Erinnerungen. Und vor allem sammeln wir eines: Dinge. Wir sammeln Unmengen davon, manchmal so viel, dass das Urprinzip des Lebens, nämlich die Wandlung, sich kaum noch entfalten kann angesichts der Übermacht der Gegenstände. Es ist nichts Schlechtes daran, sich mit Sachen zu umgeben. Von Zeit zu Zeit tut es allerdings auch gut, ein paar Dinge loszulassen, zu verschenken oder einfach wegzuwerfen. Uns hilft dabei immer der wunderbare Satz: "Keine Nester in der Vergangenheit bauen."
Jörg Werner & Pat Edith Werner - Vollmond-Memo
Es gibt in Entrümplungsratgebern ja meist den Rat, alles wegzuwerfen, was man ein Jahr lang nicht benutzt hat. Menschen, denen das zu radikal erscheint, können mit der Drei-Fragen-Methode beginnen. Brauche ich das? Macht es mich glücklich?
Und meine Lieblingsfrage: Wusste ich überhaupt, dass ich das besitze?
Meike Winnemuth - Das kleine Blaue

Dienstag, 1. November 2011

Montag, 25. Juli 2011

Dienstag, 19. Juli 2011

Authentizität

Halli hallo,

mein Name ist Jasmin ich komm aus Berlin und habe da mal eine Frage.
Also: ich habe euer Wohnugnsangebot gelesen... ich bin Darstellerin und spiele im November bei ner Dinner Show in Leipzig mit.
Das ginge das bis anfang Januar. Hättet ihr interesse an einer Zwischenmiete in dem Zeitraum? Und ... noch was... mögt ihr zufällig Katzen? ... Ich hab davon nämlich gleich zwei.
Sie sind super lieb und kuscheln für ihr leben gern. zur Not würde ich sie auch im Zimmer lassen.
über mich: ich bin in allen Dingen des Lebens einfach und ganz normal unkompliziert.
SO! Auf hoffentlich bald und ein grüßlein

Jasmin S.

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Liebe Jasmin,

ich habe noch eine wichtige Frage, bevor wir darüber nachdenken können:

Du hast nicht zufällig irgendetwas mit einem haarsträubend schlecht
gesungenen Youtube-Video namens "Sonnenuntergang" zu tun?

Schöne Grüße von Patrick aus Lindenau.

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doch!!! und ich mag es!!!
und du solltest wirklich darüber nachdenken ob es so ausschlaggebend ist was ein mensch macht. und wie wichtig oder unwichtig deine meinung darüber ist!
es geht doch eher um eine menschliche ebene, wenn man zusammen zieht.
einen gruß

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guten morgen,

da bin ich ganz und gar deiner meinung. nur ist es menschlich garantiert nicht egal,
ob jemand lehrerin, metzger, versicherungsvertreter oder berufssoldatin ist.

wir werden zu dem, was wir tun. und wir tun das, was wir denken.

ich finde es unerträglich, wenn sich jemand gerade bei solchen themen wie dem unglück
in japan bis weit über die grenzen jeder peinlichkeit hinaus in szene setzt und mit schreiend
aufgesetzten gefühlsregungen das genaue gegenteil erzeugt.

dieses video ist in meinen augen nichts weiter als eine eitle und groteske selbstdarstellung.

und jetzt nochmal zur wohnung: wenn ich auf irgendetwas auf dieser welt überhaupt gar
keine lust habe, dann sind es aufgesetztheiten in egal welcher gutgelaunten, traurigen
oder erbosten form. dadurch könnte sich unser schönes zuhause in eine anstrengende
vorabendserienhölle verwandeln.

ich wünsche dir viel glück bei deiner weiteren suche.

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das was du als aufgesetztheit bezeichnest sind leider gottes meine wahren gefühle, die ich als künstler nunmal ausdrücken musste.
und natürlich auch stellungnahme zu dem beziehe was ich scheiße finde!!!
daher ist es mir egal, wenn jemand mein lied als aufgesetzt bezeichnet, ohne meine persönlichkeit zu hinterfragen.
wie dir evtl aufgefallen ist habe ich auf alle kunstfertigkeit verzichtet. keine hohen lauten töne, keine tightness oder sonst was.
da ich jedoch auf vorurteile keine lust habe, so wie du auf jemanden der sich inszeniert... was in der kunst übrigens nicht möglich ist...
ist es doch gut, dass wir nach beiderseitigem einverständnis darauf verzichten zusammen zu wohnen.
ein schönes leben...

Sonntag, 17. Juli 2011

Der Uhu

Liebe macht glücklich wenn man gibt, Liebe macht unglücklich wenn man verlangt.
Wer nur liebt und nicht verlangt, dem bleibt sie.

Sonntag, 3. Juli 2011

Kapitalismus

Mit Bestürzung las ich heute in der Zeitung: "Viele produzieren etwas und nur wenige profitieren davon."
Liegt das jetzt bloß an mir und meinen seltsamen Vorstellungen oder sollte das vielmehr nicht auch
in den Augen dieser Vielen ein seltsam blödes Prinzip sein?

Mittwoch, 29. Juni 2011

different priorities

Dezember 2010:
Mein Vater erzählt begeistert über "Onkel Wintis tollen 3D-Fernseher mit Fischen wie zum Anfassen"

Ich würde seine Freude wirklich gerne teilen. Trotzdem, irgendwie wär ich schon froh, wenn alle auf
der Welt genug zu essen hätten.

Dienstag, 28. Juni 2011

tao


Wenn wir im Nichtstun aufgehen, in absichtsloser Stille, im Erleben von Gleichklang und Ruhe, wenn wir das Gefühl für die Zeit verlieren und uns in der Grenzenlosigkeit des Augenblicks treiben lassen wie die Wolken am Himmel, dann können wir das Tao erleben und es im Erleben verstehen.
Hans Kruppa

Dienstag, 24. Mai 2011

das Einzige

bei allem, was wir tun - Hauptsache, uns geht es gut!!

Freitag, 20. Mai 2011

Der Drache Fangdorn

(I) Die Original Fangdorn-Saga:

- Einleitung (Wie das mit der sehr mächtigen "Träne der Götter" war - die wächst am Baum Yggdrasil und wird beschützt vom Drachen)

- Tränenwächter Bran marschiert ein und öffnet Eisenbaum - der Tränenballon erscheint
- 2 Königssöhne (die Brüder Rodgar und Ildur) marschieren mit Gefolge ein

- Bran: Was ist euer Begehr?
- Rodgar: Ich beanspruche die Macht der Götter, weil ich erobern will.
- Ildur: Ich will sie und kann damit Gutes bewirken und die Völker vereinen.

- Bran: Keiner kriegt sie, weil Menschen die Macht nicht beherrschen können. Geht!
- Ildur: Na gut.
- Rodgar: Auf keinen Fall.

Rodgars Leute greifen Brans Leute an, werden besiegt, Rodgar fordert Bran persönlich heraus, sie kämpfen.
Währendessen schleicht sich Ildur von hinten zur Träne, berührt sie und wird zum Besessenen der Macht.

Psycho-Ildur "bemächtigt" sein Gefolge und hetzt sie den Wächtern auf den Hals. Alle außer Bran sterben.
Psycho-Ildur will Bran selbst töten, da kommt Fangdorn.

Ildur: Los Drache, töte den Wächter Bran!

Bran verbeugt sich vor dem Drachen und Fangdorn dreht nach einem unendlichen Moment der Spannung ab und brüllt Ildur an.

Der geht auf Drachen los und haut immer wieder erfolglos zu bis Bran die Sache auflöst:
Tja, der Drache ist unverwundbar, es sei denn, die Waffe wäre in Yggdrasil geweiht.

Rodgar hörts, schleicht zum Baum und hält seinen Speer daran. Es knallt, Bran ruft: Oh nein!

Während Ildur bereits am Boden liegt, kommt Rodgar dazwischen gestürmt und bohrt seinen Speer in den Drachenhals. Fangdorn blutet, Brans Nerven liegen blank.

Rodgar legt immer wieder eifrig nach, schafft den Drachen aber auch nicht.

Also verbünden sich die verstrittenen Brüder und wollen zusammen den Drachen besiegen.

Doch Rodgar wird tödlich angebrannt, Ildur heult, bereut und sieht wieder klar.
Er gibt die Macht zurück. Feuerwerk, alle leben wieder.

Es herrscht große Freude. Bran schlägt vor, sie sollen von nun an alle zusammen wachen.

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(II) Short Version:

2 Königssöhne: Wir wollen Träne!
Bran: Das geht nicht.

Rodgar greift Bran an. **Rodgar/Bran-Kampf**
Ildur schnappt sich Macht. Rogar ab.

Ildur greift Bran an. **Ildur/Bran-Kampf**
Fangdorn kommt und greift Ildur an. **Ildur/Fangdorn-Kampf**

Rodgar kommt und greift Fangdorn an. **Rodgar/Fangdorn-Kampf**
Ildur und Rodgar greifen Fangdorn an. **Ildur/Rodgar/Fangdorn-Kampf**

Rodar stirbt in Flammen, Ildur bedauerts und entsagt der Macht.
Alle werden wieder lebendig und froh.

Freitag, 29. April 2011

ni3

Manchmal möchte ich mir beim Surfen an fremden Rechnern kurze Online-Notizen für Zuhause machen.
Dann habe ich mir bisher immer selbst eine Email geschrieben.

Allerdings musste ich mich dazu erst einloggen, wieder ausloggen und falls ich mal etwas ergänzen wollte, wieder einloggen. Lieber wäre mir da entweder die Variante eines Shoutbox-ähnlichen Angebots, das sich über eine bestimmte Browseradresse gezielt ansteuern lässt oder ganz einfach ein Textfenster, bei dem ich am Schluss meine Emailadresse eingebe und die Informationen so automatisch zugestellt werden.

Wer eine eigene Homepage hat, kann relativ einfach Texte speichern. Entweder über eine Unterseite mit der erwähnten elektronische Pinnwand (Shoutbox) oder man programmiert sich ein Formular mit direkter Weiterleitung an die eigene Adresse. Eintragen, abschicken, fertig.

Für alle anderen habe ich leider keine der gewünschten Lösungen gefunden, nur diese - kostenlos und ohne Anmeldung:

1. Templix - Eine Art Zwischenablage, bei der man mit Hilfe einer (beliebigen) Mailadresse Texte speichern und abfragen kann.

2. Textsave - Die Texte sind unter einem bestimmten Link online erreichbar. Den muss man sich gut merken, damit man sie wiederfindet. Theoretisch sind die Daten hier für jeden frei zugänglich.

3. Textbin - Funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie Textsave (Speziallink mit fünf Zeichen), allerdings ist hier ein Passwortschutz möglich.

Dienstag, 22. März 2011

Das Striefchen

"Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden."
Christian Morgenstern (1871–1914)

dIE gEBURTSTAGSVERGESSER 2011

1_jANET(seit 22.3. rehabilitiert); 2_sTEFAN(am 30.3. nach Aufforderung); 3_kATRIN(seit 16.4. rehabilitiert);

Mittwoch, 16. März 2011

Montag, 14. März 2011

wirklich fühlen

Als guter Schauspieler musst du dich ausdrücken können ohne zu spielen. Das ist genau das Gegenteil von dem, was die meisten Leute denken, nämlich, dass wir Schauspieler Ihnen etwas vormachen.
Javier Bardem

Sonntag, 13. März 2011

Sandstrand

Du kannst auf dieser Welt nur leben, wenn du sie zu deiner Geliebten machst. Sie mit diesen ungeheuerlichen Wundern und Grausamkeiten annimmst und zwischen beiden das Gleichgewicht findest. Sonst wirst du diese Welt nicht so verlassen können, wie du es vorhast: Laut lachend auf einem silbernen Vogel fliegend und bis zum Rand gefüllt mit allem, was sie dir zu bieten hatte, ohne etwas zurückzulassen.

Brille: Ray-Ban

In den guten Händen

"An einem solchen Tag darf man nicht einfach sagen, unsere Kernkraftwerke sind sicher
- sie sind sicher." Angela Merkel bei der Pressekonferenz zur Fukushima-Katastrophe
Wie schön, jetzt bin ich sicher beruhigt.

Zum Glück, das wissen wir alle, geht es den mächtigen Konzernen an erster Stelle immer
ums Geld um die Sicherheit der Menschen.

Zärtlichkeit (Atma Vichara)

Wenn wir lieben, was wir tun, müssen wir nie wieder arbeiten.

Donnerstag, 10. März 2011

Frau Antje oder Die Legende vom Schmetterling

Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling. (Tao Te King)
Im Kokon ist es eng und dunkel. Mit jeder Stunde schwindet der Platz. Gegen Ende seiner Metamorphose
wird es für den Schmetterling fast unerträglich in seinem Gefängnis.

Der Kokon könnte von außen geöffnet werden. Aber so wären die Flügel des Tieres nicht stark genug,
es könnte nicht fliegen.

Um zu überleben, muss sich der Schmetterling aus eigener Kraft befreien.

Sonntag, 6. März 2011

Der Konsul

Ich schlage die Augen auf und frage mich
WAS IST DAS FÜR EIN GERÄUSCH?
Es sind die künstlichen Tränen
Die gibts für 3,79 jetzt überall

Besonders am Bahnhof, dort warte ich
UM DES ZUGES WILLEN
Hab nicht verlassen dieses Haus
Überall ist die Furcht vor dem Atem
Der entwichen ist und niemand klagt

Der Strauch will wachsen
STILL, ES IST KEINE GIER
Kleidet sich in Ströme roter Luft
Endlich wach, aber wo?

Freitag, 4. März 2011

nützliche Information #2

Welche Seite gehört bei der Alufolie nach außen?

Ist völlig egal. Der Oberflächenunterschied ist produktionsbedingt.

Donnerstag, 3. März 2011

Stopfleber

Als guter Kunde habe ich dem Internetanbieter AMAZON gerade eine Nachricht geschrieben.

Hier gehts zur guten Tat des Tages: Macht mit!

Mittwoch, 2. März 2011

nützliche Information #1

"Bitte mit 45 Cent freimachen" - muss man nicht.

Solange auf der Karte oder dem Brief der Aufdruck "Antwort" prangt,
muss der Empfänger die Post annehmen und das Porto zahlen.

Wenn es aber nicht draufsteht und abgelehnt wird,
geht die versandte Post an den Absender zurück.

Allerdings weiss ich nicht, ob der wiederum zur Annahme gezwungen ist
und zahlt oder ob die leidige Sendung dann auf Wunsch für immer
in den unterirdischen Gewölbekomplexen der Postmenschen verschwindet.

Samuel

Immer wieder renne, renne,
die Mütze ins Gesicht gerutscht,
denn Mutter hat Kummer, Kummer,
bleibt der Stein in deiner Hand
doch ungenutzt.

Montag, 28. Februar 2011

Schein und Sein

Die Chronik meines Lebens offenbart sich im unter dem gleichnamigen Menüpunkt meines Browsers. Nachdem ich gestern Nacht um 3:36 ins Bett gegangen bin, konnte ich bereits um 13:55 den Tag mit den Seiten von Ebay begrüßen. Es folgten einige, nur von Mahlzeiten unterbrochene, nicht näher zu bestimmde Stunden im Netz, ein zweistündiges Telefonat bis kurz nach Mitternacht und dann wieder Dunkelheit. Noch drei Minuten..

Mittwoch, 23. Februar 2011

Muskote

In der Eifersucht steckt mehr Liebe zu sich selbst als zum anderen.

François de La Rochefoucauld

Dienstag, 22. Februar 2011

Hansi

Mir ist meine Zeit ganz furchtbar wichtig. Bloß nichts vergeuden.
Und was macht der Durchschnitt?

27 Jahre Schlaf
10,5 Arbeit
8,5 unterwegs
7,6 Fernsehen
5,5 Essen
2,8 krank
2 Jahre Rauchen
2,3 lesen
2,6 Jahre Schule
1,5 Körperpflege
1,5 nichts tun
1 spielen
0,8 Einkaufen
0,2 Sport
0,2 Sex

Ich schätze mal, beim Lesen sind auch Bildung und Lernen integriert. Wir Menschen schlafen viel.
Wenn ich 60 Jahre lang jeden Tag nur 2h fernsehe, sind das trotzdem insgesamt 5 Jahre meines Lebens.
Ist es das wert? Aber sicher doch, denn ich habe ja nichts besseres zu tun. Aber stimmt das wirklich?
Sagt nicht jeder Mensch, da sind noch so viele unerledigte Dinge, die man gerne schaffen würde,
wenn nur genug Zeit wäre?

Da ist sie also, unsere Zeit: 60 Jahre Schlafen, Arbeiten, unterwegs sein, Fernsehen, Essen.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Käsekuchen

Sind Gewalt und Aggressivität fester Bestandteil der menschlichen Natur oder werden sie anerzogen?

The Body

Ich hatte keine Ahnung. Und das am besten sonntags. So begann eine Reise, die niemals wieder enden sollte. Zur gleichen Zeit stieß, von Kicherwürstchen um den Verstand gebracht, ein Sumatra-Nashorn auf den befleckten Elfen Peter. Das Ganze wäre nur halb so schlimm, wenn nicht der mopsfidele Dr. Klaus-Henning Renzel um die Ecke gebogen wäre und seinen Hund Raphel-X auf dem Skateboard Schlangenlinien fahren gelassen hätte. Das heißt doch "Schlängellinien fahren ließ", dachte sich Trude Wolfgang hinter einer Litfaßsäule.
"Ich bitte Sie! Der Hund hat einen Sechser im Lotto gewonnen, für den ist der Führerschein ein Kinderspiel." Wolfgang blickte skeptisch der martialischen Ballerina hinterher.
"Meinen Hund kriegen sie jedenfalls nicht", schnauzte Renzel und holte aus..
"Was was was, hä?"
"Nun lassen sie mich doch, warum waren Sie zeitlebends so ungeduldig?" Er beendete genüsslich die Bewegung und holte aus seiner Tasche einen Biber. "Nicht noch mehr Tiere, dachte das Mammut, erschrak und trat aus Versehen der Ballerina auf die Füße. Die schrie und Raphel-X überschlug sich. Trude feixte, sah sie doch nicht wie Elf Peter plötzlich aus dem Torbogen vom nahegelegenen Parkhaus gebogen kam, was nicht weiter schlimm gewesen wäre, wenn nicht zufällig zur gleichen Zeit ein fragiler Schnitzeljäger auf das Nashorn angelegt, dann aber im vollen Lauf den Biber umgerannt und mit Farbe übergossen hätte, worauf dieser die Flucht ergriff, was dem alten Renzel aus nachvollziehbaren Gründen so gar nicht gefiel und so schnappte er sich das Mammut, drückte der Ballerina seinen Ausweis in die Hand, zeigte Trude den Finger und bat den Elfen Peter um eine Unterredung.
"Warum sprechen Sie nicht mit mir", fragte der Schnitzeljäger und rieb sich dabei unaufhörlich Veilchensaft auf die Schläfen.
"Das werden Sie niemals herausfinden", entgegnte der herbeigeeilte Paul, den alle nur Herb nannten, gänzlich außer Atem.
"Sind Sie es wirklich?", wollte Klaus-Henning da wissen.
"Sicher nicht", sagte Trude.
"Sie werden das nicht herausfinden", wiederholte nur scheinbar der fragile Schnitzeljäger und gab dem Nashorn damit ein Zeichen. In diesem Moment prusteten sie alle los, ja selbst der Biber.
"Wer möchte Kicherwürstchen?" Das Nashorn blinzelte
verliebt zum Mammut hinüber und reichte die Tube herum.

Nachtrag

Nashorn und Mammut heirateten, die Ehe blieb jedoch kinderlos.

Paul, den alle nur Herb nannten, benannte sich um in Tastien und eröffnete ein Friseurstudio.

Raphel-X lernte Piano und tourte fortan durchs ganze Land.

Trude ärgerte das. Sie ging ins Ausland und traf dort die martialische Ballerina, die unter falschem Namen einen Schmugglerring betrieb und mit dem Erlös die Opfer mittelloser Mammutschäden (OMS) unterstützte.

Elf Peter wurde süchtig nach Kicherwürstchen und verkaufte die Geschichte seines Lebens an den Meistbietenden. (Weil das Geld dafür aber nur eine Woche lang reichte, strich er sich den Bauch mit Schuhcreme ein und wurde Fremdenführer in Reykjavík.)

Dr. Klaus-Henning Renzel verklagte den Schnitzeljäger, weil des Bibers ursprünglicher Teint trotz mehrmaligen Waschens für immer verloren schien.

Der Jäger gewann und stellte verkrisselte Fotos von sich und Wolfgang ins Internet.

Dem Biber wars egal.

Montag, 14. Februar 2011

Autopoiesis

Bevor ich Mama wurde, hat mich nie jemand
vollgekotzt,
vollgeschissen,
angenagt,
vollgepieselt.
Ich war im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte.
Ich schlief jede Nacht durch.

Bevor ich Mama wurde, hielt ich nie ein Baby im Arm
und wollte es einfach nicht ins Bett legen.
Ich kannte nicht das Gefühl,
daß mein Herz in Tausend Stücke zerbricht,
wenn ich den Schmerz nicht stoppen kann.
Ich wußte nicht, daß etwas so Kleines mein Leben so stark beeinflussen kann.
Ich wußte nicht, daß ich jemanden so lieben kann.
Ich wußte nicht, wie sehr ich es lieben würde, Mama zu sein.

Bevor ich Mama wurde - stand ich nie mitten in der Nacht
alle 10 Minuten auf, um zu sehen, ob alles ok ist.
Ich kannte nicht die Wärme, die Freude, die Liebe, den Herzschmerz,
das Erstaunen und die Befriedigung des Mutterseins.
Ich wußte nicht, daß ich fähig bin,
so viel zu fühlen - bevor ich Mama wurde.

Kategorie: Liebe

Auch ist das vielleicht nicht eigentlich Liebe, wenn ich sage, daß Du mir das Liebste bist;
Liebe ist, daß Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle. (František)

Montag, 7. Februar 2011

Nocebo

..that’s not the way the media wants to take it and spin it, and turn it into fear, because then you’re watching television, you’re watching the news, you’re being pumped full of fear, there’s floods, there’s AIDS, there’s murder, cut to commercial, buy the Acura, buy the Colgate, if you have bad breath they’re not going to talk to you, if you have pimples, the girl’s not going to fuck you, and it’s just this campaign of fear, and consumption, and that’s what I think it’s all based on, the whole idea of ‘keep everyone afraid, and they’ll consume.‘

Marilyn Manson, Bowling for Columbine

Samstag, 5. Februar 2011

mitnichten

Ich bin wie eine alte Oma. Die verstecken ihr Geld sogar in Socken, wird berichtet. Ein Mann in der Küche fragt nach Gras, das man rauchen kann. Sowas habe ich nicht, sage ich und schaue trotzdem mal.
Auf der Suche entdeckte ich Geld in einer kleiner Kiste. 500 Euro in fünf grünen Scheinen. Woher sind die
und warum erinnere ich mich nicht? Ich lege sie zurück und freue mich darauf, sie bald wieder zu finden.

Donnerstag, 3. Februar 2011

kombucha

today is kombucha day!

Montag, 31. Januar 2011

Wollen Sie Etwas Verändern?

Es liegt an Ihnen. Sie allein müssen es ändern.

Verantwortung bedeutet: Macht haben.
Verantwortung abgeben bedeutet: Macht abgeben.
Wem Sie die Schuld geben, geben Sie die Macht.

Niemand außer Ihnen selbst ist verantwortlich.

Nicht für das, was geschieht.
Für die Interpretation, die Reaktion.
Es ist ihre Entscheidung.

Sie allein müssen es ändern. Es liegt an Ihnen.

Freitag, 28. Januar 2011

Freitag, 21. Januar 2011

Sabrina

Unsere Wohnung ist ein Stilleben. Ich weiss nicht, welcher Tag heute ist.
Irgendwann wird es dunkel, dann kommt die Nacht und schließlich ein neuer Tag.
Der ist dann genauso, nichts passiert.

Heute nachmittag kam eine Freundin vom Ingolf. Sie wollte wissen, ob sie störe.
Ich glaube, weil wir ein bisschen so aussahen, als ob wir gerade aufgewacht wären.
Wir machten Kaffee, zündeten Kerzen an und schwiegen.
Sie fragte, was wir gemacht hätten. Wir schwiegen.
Ist die Antwort nichts? Macht nicht jeder etwas?

"Redet ihr?"
"Nein, warum?" (Es ist alles gesagt.)
"Kocht doch mal zusammen! Oder hört Hörspiele! Nehmt selber eins auf!"

Der Ingolf sollte Diabolo spielen. Ich habe geflötet. Das war schön.
Dann ist sie gegangen und es wurde wieder still.

5.1.05

Donnerstag, 20. Januar 2011

Von der Befreiung

Einst traf ich einen Mann, der behauptete, er hätte die Sklaverei abgeschafft. Ich glaubte ihm nicht.
Wie hätte ein Einzelner das schaffen können?

Er sagte: "Ich hatte Sklaven, so viele wie in einem Lande Menschen leben. Sie arbeiteten tagein, tagaus nur für mich. Dafür gab ich ihnen zu essen und zu trinken, ja sogar ein Dach über dem Kopf.
Es machte mich unvorstellbar reich und mächtig, ein jeder Wunsch wurde mir erfüllt, aber dennoch konnte ich nicht vollends zufrieden sein. Unablässig verfolgten mich diese hasserfüllten Blicke und wo ich auch hinging, die Menschen reagierten beflissen vor Angst und Entsetzen. Viel lieber hätte ich gesehen, wie sie dankbar und ehrerbietig zu mir aufsehen und mich als ihren Wohltäter preisen. Also liess ich mir etwas einfallen.
Auf mein Geheiß hin wurden sämtliche Ketten eingeschmolzen und zu Münzen verarbeitet. Diese verteilte man sodann unter den Menschen und zwar als wohlverdienten Lohn für die geleistete Arbeit. Ich erklärte meine Sklaven zu einem freien Volk und gab ihnen die Möglichkeit, die Münzen gegen Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf einzutauschen."

Er lächelte: "Nun bin ich der mächtigste und angesehenste Mensch unter allen, weil ich die Münzen verwalte und die Sklaverei für immer abgeschafft habe."

Endlich glaubte ich ihm und durfte obendrein sogar für ihn arbeiten, in Freiheit versteht sich.

Patrick Teichert 1998

Sonntag, 9. Januar 2011

Donnerstag, 25. November 2010

Aung San Suu Kyi

Das einzige Gefängnis ist die Angst, und die einzige Freiheit ist die Freiheit von der Angst.

Montag, 22. November 2010

wasserloses land

du redest wieder wirres zeug
haust hier dinger raus
die holst du doch im leben selber nicht mehr ein

da kam mal einer an und sagte
alter bist du nicht
ich sagte nein

ich komm da grade her

besser du fährst auto
und ein anderer lenkt
riesig alter riesig
appreciate your smile

hör auf mit dem theater
schau lieber auf das meer

da kam mal einer an und sagte
alter bist du nicht
ich sagte nein

hör auf mit dem protest

besser du fährst auto
und ein andrer lenkt
appreciate your smile

lass es sein
von H. Mitteregger irgendwie

Samstag, 13. November 2010

b.

Glücklich auf Verdacht

Mit dir mein Schatz,
haben mit Holzaugen murmeln gespielt,
den Steilküsten-Blues im Schnee gewälzt,
seufzend da ein Biber bellt,
setz dich doch (aber nur erstmal).

Gleich 3000 Wolken am Himmel gezählt,
die Sonne trägt nen Sonnenhut,
dann reden wir für eine Weile nicht,
du hast ja Nashornspeichel im Gesicht,
das sieht schon lustig aus.

Dienstag, 9. November 2010

2050

Ich bin 72. Und die anderen?

Hilmar wird 97.
Cousine Katrin ist 71.
Andrea ist auch 72.
Frankman ist stolze 85.
Pattis Tomas ist 74.
Frankman's Lisa, die Zweitjüngste, ist 50.
Ina, immer noch knackig, wird 65.
Fabian Saalbach ist 72.
Lederfrank ist dann 78. Oder?
Martina wie Hilmar: 97.
Gefolgt von Kerstin mit 93.
Janet wird 68.
Conny ist 76.
Oma Anni sogar 118. Wahnsinn!!
Margitta Schumann ist 90.
Angela Ritter: 78 Jahre.
Margitta's Tochter Judith wird 60.
Der Ingolf feiert den 70sten.
Daniela wird 74.
Katrin, die Schöne, ist 64.
Julia Lehne freut sich mit 68.
Sophia Pohle ist 67.
Marion Quitz ist 81.
Patricia ist 67.
Onkel Stefan wird 91.
Robertchen feiert sonntags 67 Jahre.
Andrea's Sohn Jeremy 49.
Andreas und Karli fast am selben Tag, beide 68.
Oma Edith toppt Anni mit 119.
Jelena siehts keiner an: 76.
Cousin Basti ist 64.
Cousine Ulrike ist 69.
Cousin Mathias ist 70.
Stefan und Stäphanie feiern zusammen: 74/67.
Tante Ines: 93.

Wenn dein Telefon nicht klingelt, bin das ich

Nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand und was passiert?
Etwas Schreckliches. Sie können keinem etwas vorwerfen. (Erica Jong)

Sucht

Sehr geehrter Herr Loscher,

die derzeitige Situation empfinde ich immer noch als unbefriedigend.

Seit Ihrer offiziellen Ankündigung der diesjährigen Winter Edition, telefoniere und besuche ich Getränkehändler in Leipzig und frage dort nach. Sie alle sagen seit Wochen:
"Wir hoffen es zu kriegen, wissen aber nicht wann."

Auch beim in Ihrer letzten Mail empfohlenen Südplatzspäti rufe ich jede Woche erfolglos an, zuletzt vor wenigen Minuten. Bitte verstehen Sie, es ist langsam peinlich, ständig zu nerven.

Es müsste doch von Ihrer Seite möglich sein, zu sagen, wann Leipzig oder beispielsweise der Südplatzspäti beliefert werden. Können Sie das vielleicht in Erfahrung bringen oder mir zumindest verraten, warum niemand sagen kann, wann ihre Getränke die Stadt erreichen?

Der momentane Zustand ist ja von keiner kurzfristigen Natur.

Mit freundlichen Grüßen,
Patrick Teichert aus Leipzig

ps:
Vielen Dank für Ihren Link zum Online-Shop, leider entsprechen die Preise dort nicht meinen Vorstellungen.

Dienstag, 2. November 2010

nu mal so

Da die Selbstvorstellung des Menschen als vom Ganzen getrenntes Ich eine künstliche Fiktion ist, muß sie, um fortdauern zu können, ständig neu aufgebaut werden. Wird dieser Vorgang zeitweilig unterbrochen, so bricht sie in sich zusammen. Dies löst beim herkömmlich konditionierten Menschen akute Angst- und Panikzustände aus. Zur Aufrechterhaltung der Selbsthypnose hat die moderne Zivilisation das Mittel der "Unterhaltung" bis zur Perfektion entwickelt. Hier wird das menschliche Gehirn einem dauernden Strom von Reizen ausgesetzt, der verhindern soll, daß eine Unterbrechung der Selbst- bzw. Ichvorstellung stattfindet.

Gerd-Lothar Reschke

Samstag, 23. Oktober 2010

Weltschmerz

Elf Menschen sind in der Nähe von Paris aus einem Fenster im zweiten Stock gesprungen, weil sie einen nackten Mann für den Teufel hielten.
Quelle: Spiegel Online 23.10.10

Mittwoch, 20. Oktober 2010

#3

Spatzen füttern

Dienstag, 12. Oktober 2010

Tausche Vergangenheit für Gegenwart, Teil 2

Welt am Sonntag: Warum soll es gut sein, Dinge wegzuwerfen?
Karen Kingston: Die meisten Leute glauben, dass ihr Leben umso reicher wird, je mehr sie besitzen – ein großes Missverständnis. Wenn man zu viele Dinge anhäuft oder die falschen, hat das einen negativen Effekt. Besitz kann Menschen blockieren.
Welt am Sonntag: Wie definieren Sie “zu viel”?
Kingston: Ich unterscheide vier Arten von Gerümpel: Dinge, die man nicht benutzt oder nicht liebt. Dann die Dinge, die nicht geordnet sind, drittens zu viele Dinge auf zu kleinem Raum. Und als vierte Kategorie – die vergessen die meisten Leute: Dinge, die nicht zu Ende gebracht sind. Das können materielle Projekte sein oder auch Beziehungen, die man eigentlich längst beenden wollte, nur ist man eben noch nicht dazu gekommen.
Quelle: Welt am Sonntag 12.9.10

Sonntag, 10. Oktober 2010

Freitag, 8. Oktober 2010

#2

Eis mit Joghurt im Park am Fluss

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Frau Doktor

Ich bräuchte ein dickeres Fell, sagte ich.
Besser ist Distanz, erwiderte sie.

Dienstag, 28. September 2010

Freitag, 24. September 2010

2010

Eine große Reise, der Mann am Feuer, endlich Filmschnitt, Entsafter.
Was will man mehr?

Sonntag, 12. September 2010

Jeden neuen Tag..

..eine Idee.

1# 12.9. weiß noch nicht

Freitag, 27. August 2010

Wandering Star

der neuer entsafter macht mich schon seit tagen froh. er schnorpselt einfach alles kurz und klein. wie gut das schmeckt! die nächte sind düster und schwarz, finsternis vergeht nicht. es gibt keinen ausweg. aber dann läuft es munter ins glas. kann ich auch noch einen haben? lee marvin sei dank, es gibt dieses wunder für alle und jeden. ich kann mir das leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. surrender strom, weißes plastik und dazu der geruch des frischen, klein gehexelten fruchtfleischs. ich frage einen zeugen. er hält meinen kopf. ab jetzt bin ich immer lustig. wie kann ich dir danken? mal sehn, auf deck gibts gurken-radischen-saft.

Sonntag, 15. August 2010

Schiff Ahoi

Der Horizont verschwindet ganz im lichten Blau,
es gibt kein Halten mehr, nur Wind und Wolken.

Von allen Fesseln befreit, entzieht sich der Grund,

so weit und immer schneller
schwinden Erinnerungen an diesen Ort,

zieht es mich weiter, zieht mich fort.

Donnerstag, 8. Juli 2010

ein tänzchen

Martin aus dem Süden sagt, hier kann er endlich frei sein.

Andrea sagt, fühle deinen Körper.

Ina sagt, man guckt ein Leben lang auf seine Nase.

Stefan sagt, er macht das.

Andreas sagt, entscheide dich.

Samstag, 22. Mai 2010

Das Leben und was das eigentlich soll

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.
(Lucius Annaeus Seneca, röm. Philosoph, Dramatiker und Staatsmann)

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben. (Alexis Carrel)

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben. (Marcus Aurelius)

Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben. (Konfuzius)

Je mehr du gedacht, je mehr du getan hast, desto länger hast du gelebt. (Immanuel Kant)

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen. (Immanuel Kant)

Niemand ist nutzlos in dieser Welt, der einem anderen die Bürde leichter macht. (Charles Dickens)

Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen. (Jean-Jacques Rousseau)

Ein Mensch, der für nichts zu sterben gewillt ist, verdient nicht zu leben. (Martin Luther King)

Entweder man lebt, oder man ist konsequent. (Erich Kästner)

Verschiebe nicht auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann. (Mark Twain)

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir lieben. (Wilhelm Busch)

Montag, 3. Mai 2010

Neuss!

1
»Auf deutschem Boden darf nie wieder ein Joint ausgehen.«
2
»Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft.«
3
»Stell’ Dir vor es geht und keiner kriegt’s hin.«
4
»Heut’ mach ich mir kein Abendbrot, heut’ mach ich mir Gedanken.«

Freitag, 30. April 2010

wie es ist

"ein guru erklärt, dass ein wirklicher guru sein wissen nicht verkaufen, sondern nur teilen kann."

Freitag, 16. April 2010

Dienstag, 23. März 2010

Samstag, 20. März 2010

Nacht

Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte. Alles, was in dieses Wasser fällt
- die Blätter, die Insekten, die Federn der Vögel-, verwandelt sich in seinem
Bett zu Steinen, heißt es in einer Legende. Wenn ich mir doch das Herz aus
der Brust reißen und es in seinen Lauf werfen könnte, dann hätten der Schmerz
und die Sehnsucht ein Ende, und es gäbe keine Erinnerungen mehr.

Sonntag, 28. Februar 2010

Potlatch

Die bei einem Potlatch gereichten Geschenke konnten einen für die Verhältnisse des Gebers und dessen gesellschaftliches Umfeld enormen Wert erreichen. Es kam vor, dass die Erben eines ranghohen Verstorbenen ihr gesamtes ererbtes Wirtschaftsvermögen im Rahmen eines derartigen Festes hingaben, um ihrem Vorfahren ausreichend zu huldigen, in den Genuss seines Wohlwollens zu gelangen und in der spirituellen wie rituellen Wertschätzung ihrer Zeitgenossen einen ihrer Abstammung entsprechenden Rang einnehmen zu können. Für das soziale Gleichgewicht der indianischen Gesellschaft hatte dies zur Folge, dass es nur selten zu einer dauerhaften Häufung von Reichtümern in den Händen einzelner Personen oder Familienzweige kommen konnte.

Quelle: Wikipedia

Mittwoch, 24. Februar 2010

Einsicht

Der Wurstmann sagt, ich muss kein schlechtes Gewissen haben,
weil Nutztiere überhaupt nur dafür geboren werden.

Das ist doch schön. Bin froh, kein Nutzmensch zu sein.

Sonntag, 14. Februar 2010

Die Weisheit des Internets

Alles, was du loslässt, wird entweder durch etwas Besseres ersetzt oder geheilt zu dir zurückkehren.

Solange du eisern an einem Teil deines Lebens festhältst, der nicht mehr funktioniert,
kann kein Raum für Heilung entstehen. Wo immer du unglücklich bist, lass es los.
Wenn du an diesen Aspekten deines Lebens festhältst, weil du dich zum Beispiel angstvoll fragst:
"Was ist, wenn ich niemand anderen oder nichts Besseres finden kann?", so wird sich
die Situation nur weiter verschlimmern.

Öffne deine Arme und stelle dich der Problematik. Sei bereit.
Wie von allein wird das Problem verschwinden und durch etwas Besseres ersetzt oder
es kommt auf wundersame Weise zur Heilung.

Lass los..

ps: Du kannst ja trotzdem nebenbei traurige Johnny-Cash-Songs hören.

Dienstag, 2. Februar 2010

Dienstag, 19. Januar 2010

Heute ist der Tag der Begegnungen!

Sagte einer, den ich heute traf.

Sonntag, 17. Januar 2010

mitternacht

Manchmal ist die Transformation nicht berauschend oder treibend, sondern schmerzhaft, unvermeidlich.
Die Antworten drängen ins Bewußtsein. Was irgendwann richig war, muss nicht richtig bleiben.
Jede Entwickling zieht Konsequenzen nach sich.
Ich habe mir dieses Leben ausgesucht. (Habe ich das?)
Es geht anders! Irgendwie konnte ich mir das nicht vorstellen. Jetzt auf einmal weiß es auch mein Verstand.
Ich sehe klar: Kleinlich, ängstlich, hat viel zu verlieren. (all die guten Sachen)
Meine kostbare Zeit, sagte ich und wollte an die Lüge glauben.
Die größte Gefahr: dumm und selbstzufrieden dasitzen.
Bequemlichkeit behindert das Denken. Ich glaube viel. Das ist ja auch einfach.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Doch ihre Sterne kannst du nicht verschieben


Das Sonderbare und Wunderbare
Ist nicht imstande, ein Kind zu verwirren.
Weil Kinder wie Fliegen durch ihre Jahre
Schwirren. – Nicht wissend, wo sie sind.

Nur vor den angeblich wahren
Deutlichkeiten erschrickt ein Kind.

Das Kind muß lernen, muß bitter erfahren.
Weiß nicht, wozu das frommt.
Hört nur: Das muß so sein.

Und ein Schmerz nach dem andern kommt
In das schwebende Brüstchen hinein.
Bis das Brüstchen sich senkt
Und das Kind denkt.

Dienstag, 18. August 2009

M.E.

"Mit meiner lächerlichen, manchmal tragischen und immer inkonsequenten Erziehung erhielt ich das Geschenk erdrückender Unsicherheit."

Dienstag, 11. August 2009

Donnerstag, 6. August 2009

pornodarsteller sollten keine bücher schreiben!

unter dem baum an der kleinen liane lehnt ein grimmiger alter mit hasenzähnen.
ob er dich gesehen hat, will ich wissen. nein, sagt er. die war schon lange nicht mehr hier.
schon seit letztem sommer als überall die vögel verückt spielten und überall tannenzapfen
auf die köpfe der menschen fallen ließen.
ja, diese menschen. er lacht. dann nimmt er ein stück rinde und schiebt es sich unter die achseln.
wegen der fliegen, sagt er und gibt mir auch ein stück.

Samstag, 18. Juli 2009

Dienstag, 26. Mai 2009

yuuki

"In dem Gymnasium in unserer Nachbarstadt stand das schriftliche Abitur an. Im Fach Ethik stand auf dem Aufgabenblatt nur eine einzige Frage - 'Was ist Mut?' Einer der Schüler schrieb als Antwort lediglich die drei Worte 'Das ist Mut.' Er bekam die volle Punktzahl."

Donnerstag, 15. Januar 2009

Doppeleintrag


Beim Prokrastinieren macht man so ziemlich alles. Bloß nicht, was man soll.

eins zwei drei vorbei